Sexualstrafverfahren

Nobis - Rechtsanwälte für Sexualstrafrecht
Büros in Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main, Essen, Brüggen, Madrid & Valencia
Rechtsänwalte Sexualstrafrecht: Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, sexuelle Nötigung, Kindesmissbrauch, sexueller Übergriff, sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen, exhibitionistische Handlungen, Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften und Darbietungen, Ausübung verbotener oder jugendgefährdender Prostitution, Missbrauch von Schutzbefohlenen

Die Kanzlei Nobis vertritt Sie in allen Belangen des Sexualstrafrechts

Bundesweite Verteidigung aller Sexualstraftaten in allen Instanzen. Das Sexualstrafrecht bildet bei uns nochmals einen gesonderten Schwerpunkt.

So haben wir von „Nobis Rechtsanwälte für Strafrecht“ für Sexualstrafverfahren eine eigene „Sexualstrafverteidigungs-Abteilung“ mit einem erfahrenen Team von Strafverteidigern, die ausschließlich im Sexualstrafrecht tätig sind.

Das Sexualstrafrecht beinhaltet eine große Menge an verschiedenen Strafgesetzen. Die Gesetzgebung im Sexualstrafrecht ist komplex und in den letzten Jahren immer strenger geworden. Aus diesem Grund gibt es auch neu eingeführte Straftatbestände. Auch die Rechtsprechung zu sexuellen Übergriffen greift immer härter durch.

Wenn ein Vorwurf aus dem Sexualstrafrecht vorliegt, ist dieser immer schwerwiegend. Daher ist es umso wichtiger, einen Rechtsanwalt zu finden, der sich mit den Besonderheiten des Sexualstrafrechts auskennt und entsprechende Erfahrungen mit diesen Strafverteidigungen hat, denn nur so ist eine professionelle Verteidigung gewährleistet.

 

Wir verteidigen mit einem Team von nur im Sexualstrafrecht tätigen Rechtsanwälten unsere Mandanten bundesweit seit vielen Jahren im Sexualstrafrecht.

Sie hatten einvernehmlichen Sex und werden nun einer Vergewaltigung beschuldigt?

Vergewaltigung setzt stets eine nicht einvernehmliche sexuelle Handlung voraus, wobei zudem die fehlende Einvernehmlichkeit auch für den Beschuldigten erkennbar sein muss.

Einvernehmlicher Sex kann nie eine Vergewaltigung sein.

Aber was ist, wenn Ihre Sexualpartnerin (oder Sexualpartner) – aus welchen Motiven auch immer – behauptet, dass der Sexualakt eben nicht einvernehmlich war und Sie nun Beschuldigter eines Sexualstrafverfahrens sind?

Diese Art von Fall-Konstellationen erleben wir als Rechtsanwälte im Sexualstrafrecht sehr oft.

Der Vorwurf der Vergewaltigung ist erheblich und „lediglich“ der Vorwurf (was ja noch weit von einer Verurteilung entfernt ist) kann den Beschuldigten völlig aus der Bahn werfen.

Bei einer Verurteilung zu einer Vergewaltigung drohen Freiheitsstrafen bis zu 15 Jahren. Der Vorwurf ist daher aus strafrechtlicher Sicht äußerst ernst zu nehmen. Im Falle einer Verurteilung würde der Beschuldigte alles verlieren, nicht nur seine Freiheit.

Unsere langjährigen Erfahrungen im Sexualstrafrecht zeigen aber, dass zu Unrecht erhobenen Vorwürfe mit guter und akribischer Verteidigungs-Arbeit meistens aufgedeckt werden können und das Verfahren wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung eingestellt wird. Aufgabe des Strafverteidigers im Sexualstrafrecht ist es, Widersprüche aus den Aussagen des angeblichen Opfers herauszuarbeiten. Dies ist Kernarbeit des Rechtsanwalts im Sexualstrafrecht.  

 

Als Sexualstraftaten werden alle Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung bezeichnet. Diese Vergehen und Verbrechen sind im StGB in den §§ 174-184 j kodifiziert.

Hierzu zählen (nicht abschließende Aufzählung!) : sexueller Missbrauch von Kindern, sexueller Übergriff / sexuelle Nötigung und Vergewaltigung, sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, Besitz, Herstellung und Verbreitung von kinderpornographischen Schriften, sexuelle Belästigung.

Im Falle einer Verurteilung für eine Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung droht dem Täter zumeist eine Freiheitsstrafe. Geldstrafen werden bei dieser Deliktgruppe kaum verhängt.

Darüber hinaus können auch Maßregeln zur Besserung und Sicherung angeordnet werden. Darunter fallen nach § 68 StGB die Führungsaufsicht und Unterbringungsmöglichkeiten. Ist der Täter nach § 20 StGB schuldunfähig oder liegt eine verminderte Schuldfähigkeit im Sinne des § 21 StGB sicher vor, kann er laut § 63 StGB in einem psychiatrischen Krankenhaus bzw. im Maßregelvollzug untergebracht werden. Die Anordnung der Sicherungsverwahrung im Sinne des § 66 StGB ist dann möglich, wenn von dem Täter eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. In dem Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten und anderen gefährlichen Straftaten wurde festgelegt, dass ein Sexualstraftäter in eine sozialtherapeutische Anstalt verlegt wird, wenn “die Behandlung … angezeigt ist”.

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„Nobis Rechtsanwälte für Sexualstrafrecht“ und Fachanwalt für Strafrecht ist Ihr Ansprechpartner in allen Bereichen des Sexualstrafrechts. Mit unserer langjährigen Erfahrung als Anwälte für Sexualstrafrecht helfen wir Ihnen bei Vorwürfen aus dem gesamten Sexualstrafrecht.

Aufgrund ihrer hohen Präsenz in den Medien und der erheblichen Tatfolgen erregen Sexualstraftaten hohe öffentliche Aufmerksamkeit, was oft zu einer Politisierung führt (beispielsweise im Rahmen von Auseinandersetzungen über den genetischen Fingerabdruck oder die nachträgliche Sicherungsverwahrung).

Als Opfervertreter sehen wir unsere Aufgaben darin, für ein, dem Opfer gegenüber schonendes Verfahren zu sorgen und dazu beizutragen, dass der wahre Täter seine gerechte Strafe bekommt.

Als Täter vertreten wir Sie vorurteilsfrei!

Aussagepsychologische Gutachten sowie die Technik der Zeugenbefragung tragen wesentlich zum Erfolg in Sexualstrafverfahren bei.

Bei uns werden Sie ausnahmslos nur von auf Strafrecht spezialisierten Rechtsanwälten vertreten, die Erfahrung mit Sexualstrafverfahren haben.

Das Sexualstrafrecht ist ein besonderes Gebiet im Strafrecht. Das Besondere bei diesen Straftaten ist, dass es meist keine Zeugen gibt. Es steht Aussage gegen Aussage. Hier ist es wichtig, von Gutachtern eine aussagepsychologische Auswertung zu erhalten, ob nun das vermeintliche Opfer oder der angebliche Täter die Wahrheit sagt. Wir stellen für Sie den Kontakt zu Psychologen her, die gerichtsverwertbare Auswertungen und Gutachten erstellen.

Sexualstrafverfahren im Überblick

Rechtsanwalt Sexualstrafrecht in Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt Am Main, Essen, Brüggen, Madrid und Valencia
  • Vergewaltigung
  • sexuelle Belästigung
  • sexuelle Nötigung
  • Kindesmissbrauch
  • sexueller Übergriff
  • sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen
  • exhibitionistische Handlungen
  • Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornografischer Schriften und Darbietungen
  • Ausübung verbotener oder jugendgefährdender Prostitution
  • Missbrauch von Schutzbefohlenen

Vergewaltigung

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Vergewaltigung ist das nicht einverständliche, sexuell bestimmte vaginale, anale oder orale Eindringen in den Körper einer anderen Person.

Vergewaltigung ist also ein sexueller Übergriff, der Geschlechtsverkehr oder eine andere Form der sexuellen Penetration gegen eine Person ohne deren Zustimmung beinhaltet.

Vergewaltigungen durch Fremde sind normalerweise seltener als Vergewaltigungen durch Personen, die das Opfer kennt.

Zu den körperlichen Verletzungen aufgrund von Vergewaltigung zählen oft Verletzungen des Anus oder des Genitalbereichs wie Risse im oberen Teil der Vagina sowie Verletzungen anderer Körperteile wie Blutergüsse, blaue Augen, Schnitte und Kratzer. Andererseits sind fehlende Verletzungen beim Opfer oft gute Verteidigungsansätze der Verteidigung , um einen Vergewaltigungsvorwurf bereits im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren zur Einstellung zu bringen.

Unabhängig von Alter oder Geschlecht gehen die Auswirkungen sexueller Gewalt weit über körperliche Verletzungen hinaus. Das Trauma, vergewaltigt oder sexuell angegriffen worden zu sein, kann langjährige psychische Folgen für das Opfer haben. Daher werden Sexualstraftäter auch meistens zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Vergewaltigung ist eine schwere Straftat.

Eine Anklage wegen des Vorwurfes der Vergewaltigung erfordert von Ihren Strafverteidigern höchste fachliche Fähigkeiten und Erfahrung mit Sexualstrafverfahren.

Vergewaltigungsprozesse sind Strafverfahren, in denen oft ausschließlich das Wort des Opfers als Beweise dienen. Daher ist es für Sie elementar wichtig, dass Ihre Strafverteidiger Widersprüche in den Aussagen des angeblichen Opfers herausarbeiten.

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Das Ergebnis eines Vergewaltigungsprozesses hängt oft davon ab, wie intensiv und gut bereits vor dem eigentlichen Hauptverfahren von Ihren Rechtsanwälten für Strafrecht gearbeitet wurde, um lebenslange Registrierung von Sexualstraftätern und harte Haftstrafen zu vermeiden.

Verteidigung in einem Vergewaltigungsprozess unterscheidet sich von anderen Bereichen des Strafrechts und erfordert sehr spezifische Techniken und Erfahrungen von der Verteidigung. Ein effektives Verteidigungsteam von Anwälten zieht häufig in Sexualstrafverfahren Psychologen und medizinische Experten mit in die Verteidigung ein.

Sprechen Sie so früh wie möglich mit einem Strafverteidiger, der im Sexualstrafrecht tätig ist.

Bieten Sie der Polizei keine Informationen an.

Wenn die Polizei Sie befragen will, üben Sie Ihr verfassungsmäßiges Schweigerecht höflich aus.

Es ist viel besser, ruhig zu bleiben, als versehentlich etwas zu sagen, das die Sache später in diesem Fall für Sie noch schlimmer machen könnte.

Sprechen Sie nicht mit der Presse
Vergewaltigungsfälle werden häufig in großem Umfang bekannt gemacht. Machen Sie nicht den Fehler, mit Reportern zu sprechen. Die Medien neigen häufig dazu, zugunsten eines mutmaßlichen Opfers zu berichten.

Sexuelle Nötigung

Sexuelle Nötigung ist ein strafrechtlicher Sammelbegriff für sexuelle Handlungen, die gegen den Willen des Opfers vorgenommen werden.

Die sexuelle Nötigung ist im deutschen Strafrecht eine Straftat, die sich gegen das Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung richtet. Sie ist seit dem 33. Strafrechtsänderungsgesetz 1997 in § 177 StGB geregelt und bildet gemeinsam mit der Vergewaltigung (§ 177 Abs. 6 Nr. 1 StGB), die ein Regelbeispiel eines besonders schweren Falles darstellt, einen Einheitstatbestand. Die sexuelle Nötigung ist wegen der Mindeststrafandrohung von einem Jahr Freiheitsstrafe (1 Jahr – 15 Jahre) ein Verbrechen.

Sexuelle Nötigung in einer verletzlichen Situation bedeutet, dass das Opfer im Gegensatz zu anderen Situationen kaum Gelegenheit hat, sich Gewalt zu entziehen.

Dies kann der Fall sein, wenn Opfer nicht entkommen können, weil sie von einer Gruppe umgeben sind und Widerstand daher als sinnlos betrachten.

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Eine weitere Voraussetzung für die Erfüllung des Sachverhalts des § 177 Abs. 1 StGB ist, dass das jeweilige Opfer in der Lage sein muss, sich einen eigenen Willen zur sexuellen Selbstbestimmung zu bilden. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, ist keine sexuelle Nötigung im Sinne des Gesetzes eingetreten. In diesem Fall kommt jedoch die strafrechtliche Verantwortlichkeit für sexuellen Missbrauch in Betracht, genauer gesagt der sexuelle Missbrauch von unfähigen Menschen. Dies wurde bis November 2016 in § 179 StGB normiert und unterliegt nun § 177 StGB.

Alter oder Geschlecht des Opfers spielen dagegen im Sinne von § 177 Abs. 1 StGB keine Rolle. Es ist auch unerheblich, ob sich Täter und Opfer kannten oder nicht. Sexuelle Nötigung ist also auch in der Ehe möglich. Darüber hinaus gibt es oft Fälle, in denen sexuelle Nötigung am Arbeitsplatz stattfindet.

Ein Verstoß gegen die sexuelle Selbstbestimmung wird nach deutschem Recht sehr hoch bestraft.

Sexuelle Nötigung wird mit Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und maximal fünfzehn Jahren bestraft.
Vergewaltigung wird mit mindestens zwei Jahren Gefängnis bestraft. Auch hier ist die höchste Strafe eine Gefängnisstrafe von fünfzehn Jahren.
In einigen Fällen der Vergewaltigung beträgt die Mindeststrafe fünf Jahre (bis 15 Jahre).

Kindesmissbrauch

Sexueller Kindesmissbrauch : Kinder unter 14 Jahren gelten nach dem deutschen Strafgesetzbuch als Kinder.

Sexueller Kindesmissbrauch kann in einer Vielzahl von Situationen auftreten, sehr oft aber zu Hause oder im nahen und vertrauten Umfeld der Kinder.

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(§ 177 Abs. 8 StGB)
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