Betäubungsmittel-Strafverfahren

Nobis - Rechtsanwälte für Betäubungsmittel-Strafrecht

Die Kanzlei Nobis vertritt Sie in allen Belangen des Betäubungsmittel-Strafrechts:

  • Darf man Drogen in den Niederlanden konsumieren und anschließend nach Deutschland zurückkehren, ohne sich strafbar zu machen?
  • Was ist, wenn ich Drogen in den Niederlanden erwerbe und dann in Deutschland konsumiere?

Die als Betäubungsmittel bezeichneten Stoffe werden von den Anlagen I-III des Betäubungsmittelgesetzes erfasst. Dazu gehören alle “klassischen” Betäubungsmittel wie z.B. Amphetamine, Opium, Heroin, Kokain, synthetische Drogen (Ecstasy, LSD), Haschisch und Marihuana.

Eine gezielte Verteidigung im Betäubungsmittel-Strafrecht ist nur möglich, wenn die Rechtsanwältin / der Rechtsanwalt für BtM-Strafrecht sich mit der Abgrenzung der verschiedenen Betäubungsmittel, den Wirkstoffen, Mengenbegriffen und deren strafrechtlicher Bewertung durch Staatsanwaltschaft und Gericht auskennt.

Die Polizei richtet ihr Augenmerk bei der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität in der Regel gegen Dealer (= Händler), Pusher (= Gehilfen der Dealer), aber auch gegen die Drogenkonsumenten. Denn jeder, der Drogen lediglich konsumiert, macht sich strafbar im Sinne des Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Dabei bedient sich die Polizei modernster Überwachungstechnik (Telefonüberwachung oder Observation, beispielsweise durch Auswertung der Verbindungsdaten des mitgeführten Handys), dem Einsatz verdeckter Ermittler (Polizeibeamte, die unter einer anderen Identität Kontakt zur Szene aufnehmen) und V-Leuten (Vertrauenspersonen aus der Drogenszene, die nicht zur Polizei gehören).

Betäubungsmittelstrafverfahren

Die Hinzuziehung einer erfahrenen Rechtsanwältin / eines erfahrenen Rechtsanwaltes für Strafrecht auf dem Gebiet des Betäubungsmittelstrafrechts empfiehlt sich in jedem Stadium des Verfahrens. Bereits bei der ersten Vernehmung durch die Polizei sollten Sie keine Erklärungen ohne vorherige Absprache mit einer Anwältin / einem Anwalt abgeben. Die Polizei macht sich z. B. gern die Vorschrift des § 31 Nr.1 BtMG zu nutze. Hiernach kann die Strafe gemildert oder von einer Bestrafung ganz abgesehen werden, wenn der Täter durch freiwillige Offenbarung seines Wissens wesentlich dazu beigetragen hat, dass die Tat über seinen eigenen Tatbeitrag hinaus aufgedeckt werden konnte. Auf diese Weise soll der Beschuldigte, meist ohne Kenntnisse von dem genauen Vorwurf und dem bisherigen Stand der Ermittlungen, zu einem Geständnis bewegt werden. Erklärungen in diesem frühen Stadium haben oftmals schwerwiegende Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Verfahrens und lassen sich meist nur auf Kosten der Glaubwürdigkeit korrigieren.

Dem Grundsatz “Therapie statt Strafe” folgend, hat der Gesetzgeber in den §§ 35 ff. BtMG unter bestimmten Voraussetzungen die Zurückstellung der Strafvollstreckung bzw. die Anrechnung der Therapie auf die zu verbüßende Strafe geregelt. Durch entsprechende Verhandlungen und Anträge kann Ihr Verteidiger schon sehr schnell die Aufnahme des Betroffenen in einer staatlich anerkannten Therapieeinrichtung herbeiführen.

Bereits aufgrund der geografischen Lage und Nähe unseres Kanzleistandortes in Brüggen (nur 5 km zur niederländischen Grenze) haben wir täglich mit dem Betäubungsmittelstrafrecht zu tun. Aber auch in unseren Strafverteidiger-Büros in Düsseldorf und Essen sind unsere Anwälte für Strafrecht sehr häufig mit BtM-Fällen beschäftigt. Erstens liegen auch Düsseldorf und Essen nicht weit von der niederländischen Grenze entfernt, so dass der Einkauf dort und die Einfuhr nach Deutschland ein häufiges BtM-Delikt darstellt, zudem werden auch viele Drogen über den Flughafen in Düsseldorf eingeführt (und wir dann als Verteidiger kontaktiert).

Auch an den Kanzlei-Standorten in Frankfurt am Main und in Hamburg haben wir täglich mit dem Betäubungsmittelstrafrecht zu tun, hier meistens über den internationalen Flughafen Frankfurt am Main und in Hamburg über den Flughafen Hamburg oder sogar bei Drogen-Großfällen per Container über den Hafen Hamburg.

Das Betäubungsmittelstrafrecht bildet einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Betäubungsmittel-Strafverfahren im Überblick

  • Drogenbesitz
  • Drogenanbau / Drogenherstellung
  • Drogenerwerb
  • Aus- und Einfuhr von Drogen
  • Drogenverkauf
  • Drogen verabreichen

Rufen Sie uns an

Wir beraten Sie gerne bei Ihren Fragen über das Betäubungsmittelstrafrecht.

  • Düsseldorf: +49 (0) 211 – 42 99 716
  • Essen: +49 (0) 201 – 89 45 285
  • Hamburg: +49 (0) 40 – 82 21 86 370
  • Frankfurt: +49 (0) 69 – 71 04 56 521
  • Brüggen: +49 (0) 2163 – 57 20 970

Die Büros in Madrid und Valencia sind für Mandanten über die Telefonnummern der Büros in Brüggen und Düsseldorf erreichbar.

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